Dank zweier Siege in den letzten beiden Spielen haben unsere Volleyball-Damen bereits zwei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt in der Landesliga gesichert – ein Szenario, das zum Jahreswechsel so nicht unbedingt absehbar war. Doch mit mannschaftlicher Geschlossenheit kämpften sich die Burgdamen aus ihrem Leistungstief am Ende der Hinrunde heraus und überzeugten in den letzten Wochen vor allem durch ihren wiederentdeckten Kampfgeist.
Gegen das Tabellenschlusslicht SV Minden feierte das Team einen souveränen 3:0-Erfolg (25:18,25:15,25:18). Dabei verlief der Start alles andere als optimal: Die Dringenbergerinnen gerieten früh mit 2:10 in Rückstand, insbesondere die Annahme bereitete anfangs große Probleme. Doch eine starke Aufschlagserie von Laura Brings brachte die Blau-Gelben zurück ins Spiel – und schließlich in Führung. Von diesem Moment an fand die Mannschaft zu ihrer gewohnten Stärke in Annahme und Angriff zurück und sicherte sich am Ende einen klaren Auswärtssieg.
Ein wahres Volleyball-Drama erlebten die Zuschauer beim Heimspiel des SV Dringenberg gegen die SG Holzhausen/Rahden. Der knappe 3:2-Erfolg (25:18,25:27,27:25,23:25, 15:7) war eine echte Zitterpartie. Die Burgdamen starteten furios, spielten nahezu fehlerfrei und setzten sich dank einer beeindruckenden Aufschlagserie von Nicole Riesen deutlich ab, so dass der erste Satz souverän an den SVD ging. Doch danach entwickelte sich ein hochspannendes Duell auf Augenhöhe. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball, retteten scheinbar unmögliche Bälle und lieferten sich lange, intensive Ballwechsel. Die Satzergebnisse verdeutlichen das hohe Niveau des Spiels: Nach dem verlorenen zweiten Durchgang (25:27) bewiesen die Dringenbergerinnen im dritten Satz starke Nerven und entschieden diesen mit 27:25 für sich. Auch der vierte Satz blieb hart umkämpft, ging jedoch mit 23:25 knapp an die Gäste.
Obwohl die Burgdamen im gesamten Spielverlauf immer wieder Rückstände aufholten, reichte es im vierten Satz nicht zum Sieg. Im entscheidenden Tie-Break zeigte der SV Dringenberg dann aber erneut seinen Kampfgeist und ließ den Gästen keine Chance – mit 15:7 ging der Satz und damit der Sieg verdient an die Gastgeberinnen. Ein kleiner Wermutstropfen trübt jedoch die Freude: Viktoria Beller verletzte sich kurz vor Spielende und erlitt einen Bänderriss. Sie wird den Rest der Saison leider nur noch von der Bank aus verfolgen können.