Unsere C-Jugend wird Vize-Meister in der Halle

Mit einem starken Erfolg kehrt die C-Jugend der JSG Dringenberg von den diesjährigen Hallenkreismeisterschaften zurück. Als Vize-Meister mussten sich unsere Jungs im Finale lediglich dem Landesligisten Spvg. Brakel mit 0:2 geschlagen geben, hatten dem Topfavoriten dabei jedoch lange Zeit auf Augenhöhe Paroli geboten.

Der Weg ins Endspiel führte zunächst durch die Gruppenphase. Mit Siegen gegen die JSG Bergheim-Nordkreis (1:0) und die JSG Dalhausen (3:0), einem Remis gegen die JSG Bredenborn sowie einer Niederlage gegen Brakel (1:5) qualifizierte sich das Team des Trainerduos Sven Wellmann und Michael Teodorczyk für das Viertelfinale. Dort traf man auf die JSG Germete. Die Burgkicker waren über weite Strecken das bessere Team, verpassten es jedoch, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. So fiel eine Minute vor dem Ende der unglückliche Ausgleich. Die Entscheidung musste im Neunmeterschießen fallen. Hier bewies der Nachwuchs große Nervenstärke: Alle eigenen Versuche saßen und Keeper William Neumann schaffte das Kunststück alle gegnerischen Neunmeter zu parrieren und sicherte damit seinem Team den Einzug ins Halbfinale.

Dort ließ der SVD nichts mehr anbrennen und setzte sich souverän mit 3:0 gegen die JSG Borgentreich durch. Damit war der Finaleinzug perfekt – und die Chance da, es gegen Brakel besser zu machen als noch in der Vorrunde. Mit einer kompakt stehenden Dreierkette machte man es dem Favoriten extrem schwer, zu klaren Abschlüssen zu kommen. Aufopferungsvoll kämpften unsere Jungs um die Sensation, mehrfach hielt Torwart Neumann mit starken Paraden die Null. Doch kurz vor Schluss musste man dann doch den ersten Gegentreffer hinnehmen. Als wenig später Robin Krelaus am gegnerischen Keeper scheiterte und ein Schuss von Matti Lüke nur am Innenpfosten landete, machten die Brakeler mit dem zweiten Treffer endgültig den Deckel drauf.

Natürlich überwog zunächst die Enttäuschung, die ganz große Überraschung verpasst zu haben. Doch Trainer Sven Wellmann brachte es treffend auf den Punkt:

„Wir sind ohne große Erwartungen ins Turnier gegangen und haben uns von Spiel zu Spiel immer mehr Selbstvertrauen geholt. Im Finale waren wir ganz nah dran, etwas zu schaffen, womit niemand gerechnet hätte. Die Jungs können wirklich stolz auf sich sein.“

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